Das Neueste in Kürze – die aktuellen Meldungen.

Der vordere Kreuzbandriss – Einfluss des Signalements

In einer gerade erschienen Veröffentlichung des Journal of Small Animal Practice (Juli 2011) werden die Risikofaktoren, einen Kreuzbandriss zu entwickeln, untersucht. Dabei zeigt sich, dass vor allem der Yorkshire Terrier, der West Highland White Terrier und der Rottweiler ein signifikant erhöhtes Risiko tragen, einen Kreuzbandriss zu entwickeln. Bei übermäßigem Körpergewicht (Adipositas) vervierfacht sich das Risiko, während Hündinnen doppelt so oft betroffen sind. Interessanterweise hat offenbar die Kastration keinen Einfluss auf die Entwicklung einer vorderen Kreuzbandruptur.

Aus eigener Erfahrung können wir diese Ergebnisse bestätigen. Aber auch jede andere Rasse kann betroffen sein. Es hat sich herausgestellt, dass frühzeitig diagnostizierte Patienten, bei denen nur ein Teilriss des vorderen Kreuzbandes vorliegt, die beste Prognose haben.

Bei der Therapie spielt dann vor allem eine gute Meniskusdiagnostik mit der – gegenüber dem klassischen Gelenkschnitt – überlegenen Arthroskopie die entscheidende Rolle. Welche Art der Stabilisierung des Kniegelenkes die Beste ist, hat sich bisher noch nicht gezeigt. Die weitverbreitete Behauptung, dass Hunde unter 10 kg keine Therapie benötigen, können wir nicht bestätigen. Auch unsere kleineren Patienten profitieren von der Arthroskopie und einer folgenden Stabilisierung.

Kontakt und Anfahrt

Tierärztliche Klinik Ahlen
Tierärztliche Klinik für Kleintiere


Bunsenstraße 20
59229 Ahlen

Telefon
0 23 82/76 67 00
Telefax
0 23 82/76 67 01 00

 


Anfahrtsbeschreibung zum Download