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Kurz & knapp
Die Anästhesiologie oder Anaesthesiologie (vom altgriechischen ἀν- "un-, nicht" und αἴσϑησις "Wahrnehmung") ist eine medizinische Wissenschaftsdisziplin, die sich mit den Methoden der Schmerzausschaltung (Anästhesie), der Intensivmedizin, der Schmerztherapie (Algesiologie) und der Notfallmedizin befasst.
Für einen chirurgischen Eingriff ist in der Regel eine Narkose erforderlich. Dank neuer und schonender Narkosemittel und -verfahren bietet die moderne tiermedizinische Anästhesiologie hohe Sicherheit, geringe Belastung und eine schnelle Erholung. Daneben ist die persönliche Zuwendung zum Patienten von entscheidender Wichtigkeit, um eine komplikationslose Narkose zu ermöglichen.
Wir verwenden ausschließlich neue, gut erprobte Medikamente, die aufgrund einer speziellen Voruntersuchung Ihres Tieres genau auf den Patienten abgestimmt werden. Wir wählen daraufhin das geeignete Betäubungsverfahren aus, um eine optimale Schmerzausschaltung zu gewährleisten. Es wird vor allem auf das Vorhandensein und die Schwere einer etwaigen Erkrankung sowie auf das Alter Rücksicht genommen.
Im Rahmen einer balancierten Narkose werden verschiedene Betäubungsmedikamente und Schmerzmedikamente kombiniert. Die Narkose ist optimal steuerbar, eventuelle Kreislaufdefizite können sofort ausgeglichen werden.
Nach der Operation bleibt der Patient zumindest für einige Stunden im Aufwachbereich in der Obhut der Anästhesisten, sodass eine ununterbrochene Schmerzbehandlung auch in der Nachschlafphase gewährleistet ist. Dort kann er unter Beobachtung die Narkose ausschlafen. In der Regel kann Ihr Tier am späten Nachmittag wieder nach Hause entlassen werden.
Um Ihnen die Sorge vor einer Narkose zu nehmen, möchten wir Ihnen im Vorfeld einige Informationen mit auf den Weg geben:
Am Operationstag wird Ihr Tier morgens stationär aufgenommen. Es werden Untersuchungen zur Narkosefähigkeit durchgeführt und eine Beruhigungsspritze gegeben. In den meisten Fällen dürfen Sie gerne bei der Beruhigung dabeibleiben, um Ihrem Haustier Sicherheit und Nähe zu geben.
Wenn der Patient beruhigt ist, holt ihn ein(e) Mitarbeiter(in) zur weiteren OP-Vorbereitung ab. Ein Venenkatheter wird platziert, über den die notwendigen Medikamente und der Tropf verabreicht werden. Nun wird die Beruhigung vertieft und ein Beatmungsschlauch eingelegt. Über diesen Schlauch ist der Patient mit dem Narkosegerät verbunden.
Während der Operation werden Atemfrequenz, Herzfrequenz, Blutdruck und Körpertemperatur permanent überwacht. Außerdem kontrolliert die Narkoseassistentin das EKG und die Konzentrationen von Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid und Narkosegas in der Ausatemluft. Bei Bedarf können wir unsere Patienten sofort automatisch beatmen.






